Unsere Hunde

   
       
  Ricca  

Pomanda Ricca

Working Kelpie Hündin, geb. 2005.
(Barkel Peter x Pomanda Gold Dot 'Sari')
Züchter: Nancy Withers / Rick Sims, Australien

Ricca kam im Alter von 8 Monaten direkt aus Australien zu uns. Sie ist eine Hündin die sehr genau weiss was sie will.

Ihre Lieblingsarbeit ist Enten zu treiben. Sie hat dieselbe Art zu hüten wie Mack - ruhig und überlegt.
 

       
       
  Dell  

Avenpart Dell

Working-Kelpie Hündin, geb. 2008
(Halstead Rex X Cotway Dell)
Züchter: Mary McCrabb, Australien

Dell ist eine sehr intelligente, schnelle Hündin. Ein enormes Potential das es nun heisst in die richtigen Bahnen zu lenken. Zeigt sehr schöne Anlagen beim Hüten.

       
       
  Moorlands Magic BOY    Moorlands Magic BOY
 
Working Kelpie Rüde, geb. 2011
(Mitchens Tiger x Avenpart Dell)
Züchter: Heidi Ledermann, Schweiz
 
Boy wurde von mir gezüchtet. Im Moment geniesst er seine Lausbubenzeit.
       
       
     

So hat alles angefangen...

Meine Hundezeit begann mit einem tricolor Collie-Rüden. Er war bereits 15 Monate alt, hatte Stehohren, und war somit für die Zucht nicht geeignet…. Dies musste wohl so sein, wir hatten eine schöne Zeit zusammen. Sein Name war BLACKY.

Bald darauf gesellte sich CALINO, ein bluemerle Collie-Rüde dazu. Diese beiden Jungs verstanden sich auf Anhieb. Neben viel intensiver Fellpflege, reichte es aber für abwechslungsreichen Hundesport (BH, San-H + LawH). Er war ein fröhlicher Hund; beim Apportieren reichte es immer noch um mit dem Apport im Fang, beim Zurückbringen zu bellen. Er war recht selbständig, und dies vermieste uns dann manchmal etwas die Arbeit..., Nichts desto trotz, wir zwei haben viel voneinander gelernt.

Aufmerksam geworden auf die Rasse Australian Shepherd und die damit verbundene Hütehundearbeit, entdeckte ich im Jahr 1989 ein kleines Inserat in der Zeitung. Einige Monate später waren wir stolze Besitzer einer bluemerle Hündin. JOY wurde ihrem Namen gerecht (Freude). Wo immer sie auftauchte freute man sich über sie. Sie war nicht nur ein toller Arbeitshund (vielseitig) sondern auch noch eine Schönheit dazu. An einer Klubausstellung in Deutschland erhielt sie damals den Titel: Best of Breed.
Wir machten BH-, LawH- I + II - + viele KH-Prüfungen. Vermisste Leute suchen das war ihre Welt. Kein Schlupfloch war ihr zu klein um sich da noch irgendwie durchzuzwängen um zu den vermissten Personen vorzudringen.

Die Hütehundearbeit fand mit ihr eher am Rande statt. Sie war auch da, immer sehr gewissenhaft am Werk. (oft fast etwas zu viel…..) Joy war mit uns bis im Oktober 2004. Mit 15 ½ Jahren verliessen ihre Kräfte sie und wir mussten Abschied nehmen. Wir werden auch dich NIE vergessen.




   

Blacky, Calino + Joy

Während der Zeit mit Joy und den eher „unregelmässigen“ Trainings an Schafen, entfachte in mir der Wunsch nach einem Aussie der auch wirklich Elterntiere hat die noch richtige Arbeit verrichten ! Schon damals war mir klar, dass ich so einen Hund nicht in Europa finden würde. Zu sehr wurde schon damals nur auf Schönheit und nicht auf Arbeitsqualitäten geachtet.
Ich informierte mich in den USA und fand genau den Hund den ich suchte. Mit 10 Wochen betrat KEN zum ersten Mal Schweizerboden. Quietschfidel kam er mir in Zürich im „Warteraum“ entgegen.

Die Hütehundezeit begann...
 




 

Ken und ich in Oregon/USA nach einer Prüfung mit Schafen + Enten

 

KEN

Ken konnte alles bewegen was zu bewegen war. Enten, Gänse, Schafe, Kühe. Mit ihm tauchte ich erstmals so richtig in die Hütehundewelt ein.
Viele „schweisstreibende“ Trainings folgten. Beim SSDS (Swiss Sheepdog Society – Klub für die Ausbildung für Hütehunde) und als er 1 Jahr alt war in den USA, zurück bei der Züchterin Sherry Baker, CA. Sherry zeigte mir den Aufbau für die Hütehundearbeit bei den Aussies. Es wäre ja so einfach, wenn man dann auch noch immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen wäre. Ken zeigte zusammen mit Sherry, die ja wusste was zu welcher Zeit zu tun war, super tolle Eigenschaften. Bei mir sah’s dann etwas anders aus.
Mit vielen guten Tips und Tricks fuhren wir nach einer USA-Rundreise wieder zurück in die Schweiz. Das Training begann…..
Aller Anfang ist schwer, aber – Übung macht den Meister – und wir schafften die Eignungsprüfung und Hütehundeprüfungen der Klasse I. Übrigens als erster Hund einer anderen Rasse !!! (nicht Border Collie) Leider machten ihm seine Gelenke mehr und mehr Probleme, so dass ich das Training dann etwas zurücksteckte und wir uns auf die Arbeit zu Hause mit den Schafen und Gänsen beschränkte. Nebenbei machten wir auch Begleithundeprüfungen und hatten sonst viel Spass zusammen.

       

    © 2005 Heidi Ledermann